Author: Bert

Traversay in Oberndorf.

Oberndorf. Wir haben nebeneinander geankert, in Bermuda. Das ist ziemlich genau ein Jahr her. Natürlich haben wir von Oberndorf geschwärmt, wie wir das immer tun. Nun sind die beiden hier, Mary Anne und Larry, nachdem sie in London überwintert haben. Sie sind auf dem Weg nach Spitzbergen, und außer in Tromsö wollen sie nirgendwo festmachen. Das ist typisch für ihre Art zu segeln. So sind sie, die Pianistin mit Klavier an Bord und er, der ex Airline Pilot, auch nonstop von Seattle nach Neuseeland und ebenso von Neuseeland nach Chile gesegelt. Patagonien ist eines ihrer liebsten Segelreviere. Ihr letzter Wohnort Edmonton in Kanada liegt übrigens auf dem gleichen Breitengrad wie Oberndorf. Klar, dass wir im Oberndorfer Restaurant ’35° Nord’ gegessen haben. Spargel mit Schnitzel und Bratkartoffeln. Lecker. Sea u Bert Traversays Website: www.traversayiii.blogspot.de

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Wichtige Info für alle zukünftigen Weitwegsegler.

Oberndorf. Die Saison ist eröffnet. Bei uns gibt es jeden Abend Spargel. Den haben wir zwei Jahre lang nicht bekommen und jetzt holen wir alles nach. An alle künftigen Weltumsegler: Wenn ihr nicht ohne Spargel leben könnt, müsst ihr zu Hause bleiben! Denn das haben wir auf unserer Reise gelernt, leckeren Spargel gibt es nur in Deutschland. Sea u Bert

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Hier malt der Chef.

Glückstadt. Und jetzt noch schnell die Wasserlinie, bevor es anfängt zu regnen. Um den Stau vor der Elb-Fähre zu umgehen, sind wir mit dem Radl da. Ich glaube, so in einer Woche kann die ‘Dicke’ wieder schwimmen. All’s well in der Werft – Marlene

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Was hat sich bewährt? Teil 35.

Der Thementag. Wie, haben wir uns gefragt, können wir die Erinnerungen an die unzähligen Erlebnisse unserer Reise erhalten und so lange wie möglich Kraft aus dem Erlebten schöpfen. Wir haben den Thementag eingeführt. Wie funktioniert das? Heute zum Beispiel ist Bermuda-Tag. Vor einem Jahr lagen wir in St. Georges vor Anker. Beim Frühstück beginnen wir mit lauter ‘weißt Du nach damals’-Geschichten. Wir essen Ham’n Eggs zum Frühstück, weil die dort so lecker waren. Die Bermuda-Flagge haben wir leider nur als kleine Gastlandsflagge. Ok, dann nehmen wir eben Bahama für den Flaggenmast, fängt auch mit B an. Zum Einkaufen nehmen wir die Bermuda-Einkaufstasche aus dem großen Laden in Hamilton. Leni trägt das Bermuda Shirt. Wir gönnen uns einen ‘Dark and Stormy’ (Rum, Ginger Beer, Lemon und Eis), den Sundowner-Drink, den wir dort so gerne getrunken haben. Irgendwie schmeckt er hier nicht so lecker, es fehlt die Wärme, die besondere Atmosphäre, der traumhafte Sonnenuntergang. Sea U Bert

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Oste(r)glocken.

Oberndorf. Auf dem Deich vor unserem Haus blühten sie wieder pünktlich zu Ostern in voller Pracht. Woher wissen die eigentlich, wann Ostern ist?

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Es geht voran.

Glückstadt. Die Heimkehr-Überholung macht Fortschritte. Wellen, Propeller, Ruderblätter … alles wieder an seinem Platz. Heute haben wir blau gemacht (nein, nein, wir hatten nicht frei) und der frisch lackierte Rumpf glänzt in der April-Sonne. War übrigens Kapitäns-Sache das Lackieren, Jan-Olaf und ich waren nur als Assistenten eingesetzt: Zweikomponentenfarbe anmischen, Farbwanne halten, Leiter weiterrücken, Schweißperlen von der Stirn tupfen, Belobigungen aussprechen. Dann haben wir schon mal zwei von drei Winterplanen abgenommen. Es soll ja wärmer werden! Und regnen. Deshalb widmen wir uns jetzt dem Chaos im Schiff.

Ausgewildert.

Oberndorf. Pünktlich zum Osterfest haben wir den Seehund wieder an seinen Platz am Ostedeich gebracht. Und wie das so ist: einer arbeitet, fünf gucken zu. Ist er nicht süß? Den Seehund meine ich. Nach getaner Arbeit strahlen alle. Nun fehlt ihm nur noch der Name, den die Kiebitz-Schulkinder finden sollen. All’s well am Ostedeich – Marlene

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Osterfeuer.

Oberndorf. Das im Garten anfallende Gehölz und Strauchwerk haben wir in den letzten Wochen zum Osterfeuer aufgeschichtet. Aber bevor es angezündet wurde, hat Birgitt noch schnell eventuell eingezogene Untermieter verscheucht. Mit Fliederbeergrog (ganz nach Geschmack mit Meyers’s Rum aus Berts Geheimschrank), leckerer Lauchcremesuppe von Birgitt, selbstgebackenem Brot und Bärlauchdip hatten wir trotz kurzem Schneeschauer, aber genialem Sonnenuntergang, einen tollen Abend mit unseren Hausmitbewohnern, Kindern und Freunden. Fröhliche Ostergrüße … Marlene

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Traumschiff zu verkaufen!

Prickley Bay Grenada. Sie haben sich einen Lebenstraum erfüllt, Brigitte und Uwe, die mit ihrer Momo um die Welt gesegelt sind. Nach dieser Reise wollten sie das Schiff verkaufen. Das ist nun soweit. Die Momo ist eines der wenigen Schiffe, die alles miteinander vereinen, was man (und Frau) auf der großen Reise braucht. Sie ist schnell, komfortabel und äußest robust. Darüber hinaus ist sie noch mit richtigem Holz ausgebaut und entsprechend gemütlich. Wir hatten viele schöne Stunden auf der Momo. Uwe hat eine Website gemacht, um das Schiff vorzustellen: www.momo4sale@posterous.com oder wie gewohnt unter www.momo@momos-meilen.de

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