Author: Bert

Panic buy.

Sonderborg, Dänemark. Wir hatten nach all der Zeit in Dänemark noch keinen Hot Dog mit diesen roten Würstchen gegessen. Letzte Chance hier in Sonderborg. Dann brauchten wir noch dringend Ymer, meinen Krabbenkäse und Leni’s Riberhuskäse. So können wir wohl überleben. Was uns aus Deutschland feht? Leni ‘ne Currywurst und mir Schweinemettwurst. Sea U Bert

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Kolding-Fjord.

Rebaek. Das war schon fast wie zu Hause, am alten Liegeplatz in Rebaek. Heute Morgen haben wir dann mit Mona und Johannes, gute Freunde und ‘Vermieter’ des Liegeplatzes, Kaffee getrunken. Foto: Blick aus Monas Küchenfenster.

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Ein goldener Morgen in Middelfart.

Herrlich, wenn morgens die Sonne scheint. So ganz sachte durch den Morgennebel. Ein gemütlicher Kutterhafen, genau richtig für die Dicke. Leider blieb die Sonne nur bis 11. Aber immerhin. Heute Abend liegen wir an unserem alten Liegeplatz in Rebaek, kurz vor Kolding. Hier haben wir viele Jahre lang gelegen. Unsere Mooring ist leider abgesoffen. Sea U Bert

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Strib.

Nein nicht Strip, das ist was anderes. Dies ist der Leuchturm an der Nordecke des Kleinen Belts. Wie alles heute in strömendem Regen. Dabei hatten wir noch volle 3 Knoten Gegenstrom. Einen Schweinswal haben wir gesehen, dem war es auch zuviel Strom. Wir liegen im alten Stadthafen von Middelfart. Und kurz vorm Einlaufen hörte der Regen auf und unser Freund Gerner nahm uns die Leinen ab. Sea U Bert

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Und abends mit Beleuchtung.

Der Platz von Frau Kormoran hat Vorteile. Erstens kann sie auch nachts immer gucken, ob die Flügel trocken sind und zweitens sie hat immer warme Füße dabei. Sea U Bert

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Ingenieurskunst von 1856.

Die Fregatte ‘Jylland’ hat eine 5 Meter hohe, zweiblättrige Bronzeschraube, die, um schneller zu segeln, mit ihren Lagern hochgezogen werden konnte. Dafür hingen 200 Mann an den Taljen. Das ganze Ding wiegt 9,5 Tonnen. Eine geniale Konstruktion. Da mein Deckspersonal morgens immer nur Marmelade und Honig isst, ist diese geniale Einrichtung für Heimkehr leider nicht geeignet. Sea U Bert

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Grau in Grau mit Grün.

Hou. Die 25 Seemeilen von Ebeltoft nach Hou an der Ostküste von Jütland begannen erstmal mit ordentlich Regen beim Ablegen. Kurs nach Süden, Wind mit 15 Knoten aus Süd-Südost. Beide Maschinen laufen, dazu setzen wir das Großsegel und nehmen es ganz dicht. Der Himmel und die Ostsee verschwimmen in ein farbloses Grau mit kleinen weißen Tupfern in Form von Schaumkronen. Da ist die grüne Tonne echt ein Lichtblick. Hou ist ein kleiner Ort mit niedlichem Hafen (piekfeine Sanitäranlagen), kleinem Sandstrand, Fähranleger und einem bildhübschen Fischkutter (da kommt der Alte echt in Wallung). All’s well on board – Marlene.

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Ebeltoft …

… alte Handelsstadt, an der Ebeltoft Vig gelegen, ist ein kleiner niedlicher Ort in Djürsland, der natürschönen ‘Nasenspitze’ von Dänemark. Kopfsteinplasterstraßen, kleine schiefe Fachwerkhäuser, Stockrosen, alles da, was für uns Dänemark ausmacht. Aber auch der hübscheste Ort ist bei Regen eher trist und so verkrümeln wir uns auf die Fregatte ‘Jylland’, die 1856 auf Kiel gelegt wurde und von 1862 bis 1874 als Kriegsschiff im Einsatz war. Nationalsymbol wurde sie während des Seegefechts gegen die österreichisch-preußische Flotte vor Helgoland. Wir kommen da ja immer nur in friedlicher Absicht hin, aber sie entschied dort im Mai 1864 mit einem Volltreffer das Seegefecht. Und das, obwohl während des zwei Stunden dauernden Gefechts 577 Liter Bier und 48 Liter Branntwein getrunken wurden. Zielwasser? 1960 kam die Jylland als Wrack nach Ebeltoft, wurde über lange Zeit und mit viel Geld restauriert und ist heute wieder ein stolzes (Museums)Schiff. Wir sind begeistert von der Konstruktion: Holz und Stahl, Segel und Dampfmaschine. Abends dann Bordkino: ‘Master and Commander’, perfekter Abschluss der Museumstour. All’s well on board – Marlene

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