Author: Bert

Was hat sich bewährt? Teil 37.

Ventilatoren. Wenn’s so richtig warm wird, muss ein Luftzug her. Die größte Hitze auf unserer langen Reise hatten wir in der Chesapeake Bay, nicht weit von Washington, genauer in Annapolis. Wir hatten dort Wassertemperaturen von 34 Grad!!! Das bedeutet nachts um drei 33 Grad in der Koje. Das ist schon richtig mollig. Wir haben uns in den USA drei Ventilatoren eingebaut, die in der Lage sind, einen Luftzug durchs ganze Schiff zu pusten. Luftbewegung hilft sehr. Die Dinger haben drei Geschwindigkeitsstufen und sogar einen Zeitschalter. Sie lassen sich in jede Richtung verstellen und auch an die Wand klappen. Gekauft bei WestMarine. Sea u Bert

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Schluss mit der Faulenzerei !

Oberndorf. Naja, so richtig faul sind wir auch wieder nicht. Auch nach nur vier Monaten Abwesenheit gibt’s an einem 120 Jahre alten Haus einiges zu tun. Aber jetzt wollen wir wieder mehr an Heimkehr und unsere Leser denken. Wir wollen etwa zwei mal pro Woche unsere Serie “Was hat sich auf unseren Reisen bewährt?” fortsetzen. Das Besondere an dieser Serie, die schon 36 Folgen hat, ist, dass wir nicht gesponsert werden. Wir können es uns leisten, ohne Rücksicht auf unsere Lieferanten unsere Meinung zu sagen. Und das tun wir auch. Sea U Bert .

Crossing fingers New York.

Ja wir drücken den Leuten um New York die Daumen. Der Hurricane Sandy hat die gleiche Zugbahn wie ‘Earl’, als wir mit Heimkehr vor gut zwei Jahren in der Marina von Great Kill an einer Mooring lagen. Great Kill liegt in der Einfahrt nach New York. Der Hurricane Sandy hatte heute Abend Windgeschwindigkeiten von 150 km, das entspricht einer Windstärke von 14 auf der Beaufort Skala. ‘Earl’ hatte nur Stunden vor seinem Eintreffen in New York seinen Kurs geändert, so dass New York und Heimkehr verschont blieben. Wir waren an Bord. Hatten ganz, ganz großes Glück. Mehr von unseren Erlebnissen im Logbuch: ‘Hurricane’ ins Suchfenster eingeben. Sea U Bert .

Nachtschicht, eiskalt.

Oberndorf. Shit happens. Die Yacht unseres Nachbarn lief nach Maschinenausfall ans Ufer, dann setzte die Ebbe ein, das ist jedem schon mal passiert. Mit 45 Grad Lage eine sehr ungemütliche Zeit für die Crew. Gegen 23.00 Uhr sind Leni und ich sehr dick angezogen mit dem Beiboot los, etwa 10 km die Oste runter. Dunkel und bei minus 2 Grad, kalte Ohren inklusive. Unser Beiboot ‘Blaufuchs’ hat sich in solchen Situationen schon öfter bewährt. Mit seinen 18 PS sehr schnell und auch kräftig. Mit einer sehr langen Leine zum Masttop konnten wir die Yacht soweit krängen, bis der zähe Osteschlick den Kiel freigab. Um kurz nach eins haben wir dann in Geversdorf festgemacht, und die Maschine lief auch wieder. Saukalt war’s, aber auch schön.

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Unsere vierbeinigen Mitbewohner.

Oberndorf. Dank Birgitt, unserer Nachbarin im Hinterhaus, gibt’s bei uns sozusagen Leih-Haustiere: Eurie in wilder Hatz auf dem Deich, Lio hat Berts Sessel beschlagnahmt und Merlin räkelt sich auf dem hellen Hocker. All’s well in Oberndorf – Marlene

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