Author: Bert

Workhorse.

Das Beiboot ist bei den Weitwegseglern ein Arbeitspferd. Auch deren Schuhe. Unseres ist ein Pischel , das haben wir mindestens 12 Jahre. Es ist schwer, wiegt ohne Motor schon 140kg. Dazu kommt noch der 18 PS Aussenborder. Durch Form und Gewicht liegt es aber gut im Seegang, da haben wir schon einiges ausprobiert. Es hat eine faltbare Badeleiter ( gut für Taucher) und in der Backskiste ist viel nützliches verstaut. Nützlich, wenn s mal ernst wird. Schwimmwesten, Knallpengfeuerwerk, Kompass, Anker, 30m Leine dazu, Wasser, Riemen, Signalhorn, Taschenlampe und das was ich vergessen habe. Den Pyjama haben wir in Bequia machen lassen, die Tropensonne frisst alles. Wir können es auch während der Fahrt aussetzen, wie jetzt gerade bei Bishop Rock Lighthouse. Auch einer von uns kann das allein, in weniger als 2 Minuten. Das hat einmal einem Amerikaner bei New York das Leben gerettet. Auch haben ihm schwedische und nordamerikanische Felsen und karibische Korallen keine nennenswerten Schäden zugefügt. Altersgerecht hat es von Leni schon einige Flicken bekommen. Wir lieben unser Beiboot. Es heißt Blaufuchs. Danke Blaufuchs. Marlene und Bert.

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Pilot Gig.

Salcombe. Über diesen tollen Sport habe ich schon mehrfach berichtet. Überall haben wir mehr Mädchen als Jungs in den Booten gesehen. Sea U Bert

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Alte Gemäuer.

Salcombe. Überall gibt es Reste von irgendwelchen Burgen die einst die Bösen Buben abgewehrt haben, oder selbst welche waren. Sea U Bert

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D-Day.

Salcombe. Überall hier an der Küste finden wir solche Hinweise auf die Invasion.

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Nur 75 Meilen bis Frankreich.

Salcombe. Und da man mit westlichen Winden gut her und wieder hin kommen kann, gibt s hier auch viele französische Yachten. Entsprechend die Sprache an den Geschäften. Auch leckeres Brot gibt s hier. Salcombe ist rundum prima. Sea U Bert

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Ein grüner Fjord.

Salcombe ist kein Fluss sondern ein Fjord. Wie in Südengland üblich mit unzähligen Liegeplätzen für Yachten. Fast alles Moorings. Deswegen gibt ein irres Gewusel am Dinghidock. Unsere Boje ist an der Ecke zu einem Seitenarm. Der Hafenmeister kam uns mit dem Boot entgegen und brachte uns an unseren Platz, netter Service. Heute Nacht waren wir tiefbeeindruckt von der Ruhe Oberndorfer Qualität, nach den ruppigen Nächten auf den Islands of Scilly. Umwerfend auch hier: Der Sternenhimmel. Morgen bleiben wir noch hier, dann gehen wir um die Ecke (nur 15 Meilen) nach Dartmouth um dann, wenn s den klappt gegen ganz wenig Wind über die große Lime Bay nach Weymouth zu motoren. Gegen den Wind finden wir natürlich blöd, aber pünktlich seit Beginn unserer Rückreise nach Osten, hat sich Ostwind angesagt, allerdings auch mit schönem Wetter. Sea U Bert

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