Was macht Skagen aus? Neben dem Hafen mit den Fischerbooten, dem leckeren Fisch und den schönen Stränden ist es das besondere nordische Licht, was ja auch die Künstlerszene um 1900 herum hier so beeinflusst hat. Für mich ist dieses Bild von Peter S. Kroyer ein ganz besonderes. Ist doch der Spaziergang am Strand für mich das Schönste überhaupt. Und dieses Bild habe ich vor vielen Jahren als Poster gekauft und sündhaft teuer rahmen lassen. All’s well in Skagen, aber morgen soll es weitergehen Richtung Laesö – Marlene
Skagen Museum.
Dieses Bild ist mein liebstes von all den berühmten Skagenbildern. Es ist so viel Sonne und Leichtigkeit darin. Von Peter S. Kroyer. Sea U Bert
Das Gra Fyr.
Skagens Leuchtturm entstand 1858 und ist mit seinen 46 Metern der Zweithöchste im Lande. Die fresnelsche Linse wiegt 2 Tonnen und schwimmt in Quecksilber. Kennung: Blitz 4 Sekunden, 20 Seemeilen weit zu sehen. Und wieder mal fast-keine-Wolke-Wetter. Sea U Bert
Endlich wieder am Strand langspazieren!
Wackelpudding.
Greenen…
Traurig.
Skagen. Nach meiner Erinnerung gab es in Skagen vor 30 Jahren so um 300 Fischkutter. Die europäisch/dänische Fischereipolitik hat hier großen Schaden angerichtet. Jeder Fischkutter hatte 3 Mann, nährte 3 Familien. Die Kutter blieben nur einen Tag draußen, der angelandete Fisch war nie älter. Inzwischen sind bis auf zehn alle alten Kutter abgewrackt. Nicht, weil sie unrentabel waren, sondern weil die Fangquoten zusammengekauft wurden und auf große Fabrikschiffe übertragent wurden. Das Bild macht es deutlich: Der Große frisst den Kleinen. Nur 10 Mann arbeiten auf dem großen Schiff, aber es hat die Quoten von 30 kleinen Kuttern aufgesogen. Und damit auch die Arbeitsplätze. Bleiben 80 an Land. Was machen die? Stehen am Hafen und trinken Bier. Die modernen Schiffe bleiben über zwei Wochen auf See, und so alt ist auch der frische Fisch. Ich finde, hier ist irgendwas nicht richtig. Sea U Bert
Wieder ein Lieblingsplatz.
Skagen mögen wir sehr. Das Vippefyret, der Nachbau des ersten Leuchtfeuers von 1627 in Skagen, zierte schon meine erste Verlobungs- und Hochzeitskarte, und konsequenterweise auch die Geburtsanzeige von Julia. Es war der Lieblingsort meiner Eltern, auch der meiner Schwester Ali und Schwager Peter. Auch Neffe Lars eine Generation weiter hat hier seine Anja geheiratet. Eigentlich sind wir immer alle nach Skagen gefahren. Auch schon mal im Winter. Es hat so einen Kap-Charakter hier, wo Nord- und Ostsee sich treffen. Und es gibt so schön viel zu sehen im Hafen. Auch fand hier der Handschlag für den Verkauf der alten Heimkehr statt, als mein Freund Wolfgang plötzlich auf der Pier stand. Der fährt auch immer hierher. Heftig ist immer das Frühstück, denn der dänische Brötchenbäcker ist nur 3 Minuten weg und das Fischgeschäft mit all den Leckereien, die man(n) auf dem Fischkutter morgens so braucht (sie aber auch), ist gleich nebenan. Kurzum, wir sind gerne hier, besonders bei diesem Keine-Wolke-Wetter. Und einen dänischen Internet Stick gabs hier auch. Schön, dass wir noch zwei Tage bleiben müssen, bevor der Wind dreht. Dann wollen wir nach Laesö, denn die Momo’s brauchen Salz für ihre Frühstückseier, das dort noch mit der Hand gemacht wird. Sea U Bert
Endlich wieder ein Hafen, der nach Fisch riecht.
Wir sind in Skagen, Top of Danmark
Sehr ruppig war’s. Ein schmales Windfenster, leider nicht so südlich wie vereinbart. Anyway, wir sind drüben. Von hier hoffen auf Westwinde um im Schutz von Jütland nach Süden zu Segeln. Waren lange nicht mehr in Dänemark, freuen uns auf Ymer und Wienerbroed. Sea U Bert