Dartmouth. Wir werden immer wieder gefragt ob so ein schweres Schiff denn auch kreuzen kann. Heute sind wir fein die Strecke nach Dartmouth aufgekreuzt. War ein wunderschöner Segeltag. Dartmouth empfängt uns mit herrlichem Sommerwetter und einer unvergleichlichen Stimmung. Queen Victoria hat den River Dart einmal den kleinen Rhein Englands genannt, wusste der Hafenmeister zu berichten. Hier in Dartmouth liegt man an Pontons, die aber keine Verbindung zum Land haben. Das macht man mit dem Dingi oder einem Taxiboot. Ein Raddampfer überholt uns in der Einfahrt und am Ufer fährt eine Dampflok entlang. Morgen mehr Bilder, das Netz ist dünn. Sea U Bert
Betonrampe mit Geschichte.
Torquay. Überall hier an der englischen Küste gibt es diese Betonrampen. Sie sind vor 1943 gebaut worden für die Invasions Landungsboote. Hier in Torquay sind 23000 Soldaten eingeschifft worden, insgesamt 350000 eine gigantische Leistung. Bert
Helgoland?
Grün ist das Land, rot ist die Kant und der Strand ist auch rot. Also kann es nicht Helgoland sein. Zwischen Torquay und Brixham gibt s rote Felsen.. Sea U Bert
So werden in Brixham die Schiffe gemalt. In 4 Tiden ist alles fertig.
Torquay.
Auf dieser Reise lernen wir England erst richtig kennen. Es liegt bestimmt daran, dass wir unglaublich schönes Wetter haben. Und Zeit, um in den Häfen oder Ankerbuchten einfach länger zu bleiben. Und wenn es uns ganz besonders gut gefällt, dann bleiben wir eben noch einen Tag. Und was wir nicht auf dem Wasser erreichen, entdecken wir mit der neuesten Errungenschaft an Bord, den Elektro-Klapprädern. Gegenwind und Steigungen sind jetzt überhaupt kein Thema mehr. So sind wir heute von Torquay nach Brixham mit den Fahrrädern gefahren (ca. 20 km) und zurück mit der River Lady, dem Nachbarschiff an unserem Steg. Ein toller Tag. Marlene
Pimm’s.
Torquay. Typisch englisch. Late afternoon drink. 1/3 Pimm’s, 2/3 Sprite, Minzeblätter, Limone, Gurke, und was sonst noch so da ist, zum Beispiel Äpfel, Erdbeeren oder Orangen. Super lecker … finden Marlene und Bert.
Portland Bill.
In See, auf dem Weg nach Torquay. Und wir dachten schon, die Fahrt durch das Race (Stromschnellen) an der Südspitze von Portland sei das Aufregendste am heutigen Tage. Aber in der Lyme Bay änderte sich das Wetter recht schnell, statt Sonnenschein jetzt dicke Wolken und ein starker Wind mit lang anhaltenden Böen bis sieben Beaufort. Großsegel gerefft, Klüver verkleinert und die Maschine an. So konnten wir mit Mühe den Kurs nach Torquay halten. Da hat sich das Wetter überhaupt nicht an die Vorhersage gehalten. Aber sonst: All’s we’ll on board – Marlene
Mir diesem Wind ging es besser nach Torquay aLs nach Brixham. Wind gab es reichlich, bis 7.
Shore Patrol.
Portland. Vor etwa 45 Jahren war ich mit einem Kriegsschiff schon mal hier. Abends wollten natürlich alle an Land um ein, meistens aber viele Biere zu trinken und um herauszufinden, ob es in England hübsche Mädchen gibt. Ich hatte Wache und wurde zur Shore Patrol eingeteilt. Eine kleine Gruppe, angeführt von einem Bootsmann und begleitet von Militärpolizisten der Royal Navy. Ich war als kleinster Dienstgrad ausgewählt, weil mein Bootsmann wusste, das ich praktisch keinen Alkohol trank. Die Verlockung war groß, denn wir mussten durch die Kneipen patrouillieren, um die Seeleute mitzunehmen, die mit dem plötzlichen Landleben nicht klarkamen. In jeder Kneipe luden uns die Wirte zum Drink ein, weil wir die waren, die die Einrichtung des Hauses retten konnten, denn wenn Hundert betankte Seeleute sich prügeln, ist das für die Kneipeneinrichtung meistens von Nachteil. Heute hab ich die Kneipen wiedergesehen. Die Häuser stehen noch, zwei von fünf damals sind noch in Betrieb. Es war einmal…. Sea U Bert