St. Mary’s Pool. Das Festmachen an der Mooringboje war sehr abenteuerlich. Die Leinen werden nicht direkt am Schäkel, sondern an einer einen Meter langen Kette festgemacht, die auf der Mooring befestigt ist. Wer soll denn da rankommen? Und das Ganze bei Schwell! Also Beiboot aussetzen, der Skipper dirigiert vom Bug aus und zerrt Leinen und Kette, die Crew kämpft mit Schlauchboot, Mooring, rostiger Kette, Leinen und Seegang. Geschafft, Heimkehr ist sicher angebunden. Nach dem ersten Gingerbier gibt’s schnelle Pfannkuchen mit Käse und zum Nachtisch einen Süßen mit Blaubeeren und Apfelmus. All’s fix und fertig an board – die Crew
Eingelaufen.
Isles of Scilly, St. Mary’s Pool. Nach 66 Seemeilen haben wir den “semi-tropical outpost”, wie das Handbuch die 56 Inseln nennt, erreicht. Fünf sind bewohnt. War kein Spaziergang, ziemlich viele Schlaglöcher im Atlantikwasser. Aber unsere Dicke steckt das locker weg. Alles well auf der Heimkehr – Marlene Foto: Peninnis Head Leuchtfeuer auf St. Mary’s
In See, auf dem Weg zu den Scilly Inseln.
Seegebiet: unteres Ende von Fastnet, d.h. England Lands End und der Leuchtturm Wolf Rock liegen achteraus, die Isle of Scily voraus. Land in Sicht! Gerade gab es Tapferkeitskekse (danke Dagmar und Jens von der Garlix für diese Wortschöpfung). Die sind hier dringend nötig, kommt doch der Wind mal wieder genau daher, wo wir hinwollen. Einziger Trost: der Strom ist mit uns. Ob das allerdings so richtig Trost ist, weiß ich nicht. Denn jetzt weiß der Seemann bzw. -frau, dass wir ziemlich zickigen Seegang haben. Strom gegen Wind. Kennt man ja von der Elbe. Aber wir halten durch, noch 11 Seemeilen. All’s well on board – Marlene
Heimkehr in See.
In See. Nach einer Woche in Falmouth haben wir endlich ein passendes Windfenster gefunden. Heute soll es Nordwest werden, unser Kurs zu den Scilly Inseln( man darf nicht Scillies sagen !?) ist ziemlich West. Als erstes werden wir Lizzard Point runden, wieder so ein Kap mit blöden Strömungen und Strom gegen Wind Überraschungen. Jedenfalls haben wir alles dicht rundherum und alle Steckschotten drin. Von da ab geht’s dann etwa 40 Meilen geradeaus. Wir lieben den Atlantik, hoffentlich er uns auch. Die Scilly Inseln sind wunderschön, ich bin mal dort gewesen. Aber es gibt keinen Hafen. Ankern, oder Moorings sind angesagt. Für unsere Gewichtsklasse gibt es nur 6 Bojen, alle in St. Marys Pool. Der ist aber nach Westen offen. Das Schiff muss also ständig unter Dampf, also immer klar zum Auslaufen, bleiben, Day and Night. Sea U Bert
Riggerboots!
Bin ich ganz verrückt drauf. Trägt jeder englische Seemann. Und ich kann die Biester nicht kriegen. Dies sind nur chinesische Kopien. Die Originale sind aus braunem Leder.
Uups!
Einer tanzt immer aus der Reihe.
Nein, ich war das nicht!
Über den Wolken…
….muss die Freiheit wohl grenzenlos sein? Bei den Red Arrows glaube ich allerdings das höchste Präzision angesagt ist. Wir sehen die jetzt zum dritten Mal und sind zum dritten Mal begeistert. Sea U Bert
Wisst Ihr noch?
Falmouth. 99 Luftballons auf ihrem Weg zum Horizont hielt man für Ufos aus dem All… Fliegerstaffel hinterher Alarm zu geben wenn’s so wär. Dabei waren dort am Horizont nur 99 Luftballons. 99 Düsenflieger…