Brighton.

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen dass Brighton blöd ist. Aber weit gefehlt, nachdem Leni mich überzeugt hatte endlich von der Riesen Marina weg in die alte Stadt zu fahren waren wir begeistert. An der schier endlosen Promenade viktorianische Hotels eines neben dem anderen und dahinter ein Gewirr von engen Gassen mit vielen schicken Geschäften und Restaurants. Am Strand und auf der Seebrücke wie in England üblich Karussells und sonstige Kinder Belustigung. Wir waren sehr angetan von einem alten Pferdekarussell mit einer richtigen Orgel. Damit’s auch richtig voll wird war heute dann noch ein riesiges Motorrad Treffen. Sea U Bert

Foto 1.JPG

Foto 2.JPG

Foto 3.JPG

Foto 4.JPG

Auslaufen im Morgengrauen.

Brighton. Ein wunderschönes Morgenlicht hat uns heute begleitet. Die Ausfahrt von Portsmouth ist eng, und hat daher einen gurgelnden Strom. Die Fahrt bis nach Brighton ,43 Meilen, war komplett mit dem Strom, und komplett gegen den Wind. Dennoch alles friedlich bei abermals wunderschönem Wetter. 24 Grad auf See hat man in England auch im Hochsommer nicht oft. Kurze-Hosen-Wetter eben. Brighton ist gut zum Proviantieren, genau wie Eastbourne, ein riesiger Asda Supermarkt ist gleich gegenüber.. Für uns, die wir ohne Kühlschrank leben, nützt das nicht viel, immer nur halbe Liter Milch und kleine Stücken Käse. Heute Abend gab es allerdings gebratenen Lachs mit Süsskartoffelsalat. Das mit dem Kühlschrank bleibt, der Adapter ist nicht angekommen. Als wir gestern eine Firma gefragt haben, meinten die, für Yachtreparaturen machen sie vorher keine Preise, da wisse man nie… Also nicht mit uns, dann eben mit warmen Drinks. Sea U Bert

Foto.JPG

Beeindruckend

Die Victory in Portsmouth, mit der große Sieg in der Schlacht bei Trafalgar 1805 herbeigeführt würde. Leider fiel der große Nelson dort am 21 November durch die Gewehrkugel eines französischen Scharfschützen. Nelson hatte sich mehrfach über die Befehle seiner Vorgesetzten hinweggesetzt, da er die Schlachten aber gewonnen hatte, ist ihm nichts passiert. Einmal hatte er den Befehl zum abdrehen leider nicht erkannt, weil er sein Fernrohr an sein früher mal verletztes Auge gesetzt hatte, mit dem er kaum sehen könnte. Er segelte weiter, und siegte. Uns hat dieser Tag heute sehr beeindruckt. Die Victory wird nach wie vor als Kriegsschiff der Royal Navy geführt! hat einen Kommandanten und etwas Besatzung. Sie ist in tadellosem Zustand. Sea U Bert

Foto.JPG

Watermaker

So etwas gibt es schon auf der Victory, die 1765 vom Stapel lief. In diesem Kondensator wurde mit der Abwärme den Kochherdes(für 820 Mann) in kleinen Mengen Frischwasser hergestellt.

Foto.JPG