Dover. Lebendiger Hafen.
Happy.
Dover. One night in Dover. Erstmal Frühstück beim ‘Happy Chef’. In der Chandlery gleich nebenan bekommen wir Owatrol fürs Holzdeck, allerdings sehr teuer (27£ pro Liter). Aber den Chef freut’s trotzdem, die Malarbeiten können weitergehen. Also heute schon zweimal happy. All’s happy on board – Marlene ____/)_____
Wir tränken damit unser Deck damit, um es wasserundurchlässiger zu machen. Wir arbeiten uns stückweise vor, das behandelte Deck soll 3 Tage nicht belastet werden. Die Seitendecks haben wir fertig, jetzt sind wir am Poopdeck. Vorher schleifen wir die Decksplanken per Hand. Klingt hart, ist aber eine schöne Arbeit. Die Anstriche erfolgen dann alle 20 Minuten, nass in nass, und das 10 bis 15 mal. Sea U Bert
Das alte Castle über Dover
High Tec Nebelnavigation auf der Heimkehr. Heute nur Blindflug.
Nebel!
In See. Von wem 47 Meilen die wir heute geschippert sind waren 48 im Nebel. Nur wenige Male gab es überhaupt etwas zu sehen. Dabei fast die ganze Zeit Sonnenschein. Also nach oben jede Menge Sicht horizontal keine. Der Höhepunkt der Unsichtigkeit war dann im Außenhafen von Dover. Trotzdem haben wir unseren alten Liegeplatz wieder gefunden. Morgen gehen wir weiter nach Ramsgate um Johannes und Cati etwas entgegenzukommen. Vorher werden wir noch in unserer Lieblingskneipe Spiegeleier essen. “Little Chef” ist so bekannt für seine Frühstückseier, dass das sogar in Seehandbuch steht. Sea U. (Nur mit Radar) Bert
Seh nix.
In See, 10 Meilen vor Dungeness Point. Wind: gegenan 3 Beaufort, Strom: Stauwasser (also nicht gegen uns, aber auch nicht mit uns), Sicht: 300 m ? (weiß nicht, seh ja nix). Der Nebel hat sich über uns gesenkt, wir tasten uns vorwärts Richtung Dover. Eine Maschine läuft, Großsegel fängt den leisesten Windhauch ein, Radar läuft. Schiffe, die AIS haben, sehe ich auf dem Kartenplotter. Wenn die Fischer und ihre allseits beliebten Netzbojen nicht währen, wär’s ganz gemütlich. Der ‘Alte’ hält ein Frühstücksschläfchen. All’s well on board, wenn auch etwas undurchsichtig – Marlene
Jetzt aber los!
Eastbourne. Immer noch Ostwind, aber heute so wenig, dass wir gut gegenan dampfen können, nach Dover. Heute Morgen sind wir dann in dickstem Nebel in die Schleuse. “Ja, rechts neben Dir ist das Schleusentor”. Eastbourne mögen wir, haben uns eingelebt. Das zeigt sich an zwei Punkten besonders: Der Skipper von der Hafenrundfahrt erzählt immer eine lange Geschichte über die Heimkehr und das Hamburger Bier und zweitens, die charmante Chefin des Hafenbüros, eine Französin, hat mich in die Entscheidung für die Auswahl der neuen Dienstkleidung für die Büromädchen einbezogen. Da meinte Leni, dass wir nun wohl mal los müssen.