In See, im englischen Kanal. Meine Wache von 2.30 Uhr bis … (mal sehen, wie lange der Skipper schlafen kann). Bei einer Nacht nehmen wir die Wachen nicht so genau. Sonst halten wir uns schon an den 4-Stunden-Rhythmus. Gerade Maschine kontrolliert, alles schnurrt fein vor sich hin. Sonst alles friedlich, der Mond ist untergegangen und hat seine glitzernde Mondstraße mitgenommen, die Sterne funkeln, der Orion ist zu sehen. Heimkehr steamt nach Osten. Dank nun mitlaufendem Strom und gesetztem Großsegel, das den wenigen Wind auch noch in Vortrieb umsetzt, laufen wir 6,3 Knoten. Ich weiß, das ändert sich nach ca. 6 Stunden wieder. Dann sind wir schon froh, wenn 4 Knoten auf der Logge stehen. Apropos Log: mein Skipper hat in heldenhaftem Taucheinsatz das kleine Logrädchen wieder gangbar gemacht. Hatte sich Krümelkram reingesetzt. Und jetzt hat er auch noch ein leckeres Brot gebacken! Es riecht hier wie in der Backstube. Mmh, freu mich schon aufs Frühstück. All’s well und schnurrig on board – Marlene .