In See, Englischer Kanal. Etwas holprig hier auf der Kanalstraße. Wir sind um 15.00 ausgelaufen. Der Tidenhub dort ist 9 (!) Meter. Wir sind gespannt. Morgen früh um 6.00 wollen wir an der Südwestecke sein. Wir hoffen in St. Peters Port einen Platz zu bekommen. Es ist Hochsaison und die Franzosen haben Ferien. Frankreich ist nur 15 Meilen entfernt. Gerade haben wir einen gewaltigen Schleppzug getroffen, ein riesiger Schwimmkran, 35 m breit und 95 m lang. Zwei Schlepper davor. Ich denke das ist so einer, mit dem die großen Offshore Windmühlen gebaut werden. ____/)____ Damit’s nicht langweilig wird: Leni entdeckt bei ihrem Kontrollgang eine kleine Menge Salzwasser unter der Bb Stopfbuchse. Das ist die Seite, an der wir sowieso ein problematisches Drucklager haben. Wir verfolgen die Wasserspur zurück, es kommt aus dem Stb Ruderkoker. Kleine Spritzer kommen je nach Seegang an dem Simmering vorbei. Die Wassermenge ist gering, aber sehr ärgerlich, weil der gesamte Koker unter der Wasserlinie liegt. Wir sind also auf die Dichtigkeit des Systems angewiesen. Alles blitzsauber gemacht und Fett in den Koker gedrückt. Seitdem kein Tropfen mehr. Zur besseren Kontrolle haben wir eine Art Manschette aus Küchenschwammuch um den Koker gebaut, um Kleinstmengen aufzunehmen und gegebenfalls verdunsten zu lassen. Auch lässt sich so mit einem Blick sehen, ob erneut Wasser ausgetreten ist. Für alle Fälle haben wir unsere Möglichkeiten überprüft und herausgefunden, dass es einen 75 Tonnen Lift in St. Peters Port gibt. Reperaturen sind dort mehrwertsteuerfrei, was verlockend klingt. Da die Werft eine Volvo Vertretung ist, könnte die auch die Aquadrive Drucklager machen. Wir werden das mal checken. Lieber würden wir das alles natürlich zu Hause in der Yachtwerft Glückstadt machen. Sea u Bert