Camaret-sur-Mer, Bretagne, Frankreich. Unser Liegeplatz in der Marina Port Vauban gefällt uns gut, nette Segler drumherum, natürlich viele Franzosen, aber auch Engländer, Iren, Schweden, Deutsche, Holländer. Eine bunte Mischung. Das tut gut, endlich mal wieder mit anderen zu schnacken nach so langer Zweisamkeit. Wir kramen die Fahrräder raus und radeln in die Stadt. An der Straße rund um den Hafen ein Restaurant neben dem nächsten. Wir probieren die ersten Galettes, das sind die knusprigen Crepes mit dunklem Teig und herzhafter Füllung. Dazu Cidre (trinkt man aus Tassen). Lecker. Dann weiter zu der Tauchbasis Leo Lagrange, wo ich vor über 30 Jahren gelernt habe, den Kopf unter Wasser zu stecken. Habe viel Spaß dabei, die Plätze von damals wiederzufinden. Abends zur Feier des Landfalls gönnen wir uns ein Drei-Gänge-Menu mit Austern, Fischsuppe, Thunfisch, Steak und Ile de Flotande = Eischneeberge mit Karamelsoße drauf auf Vanillesoße. Umwerfend! Eine ganze Flasche Weißwein vernichten wir so nebenbei. “Macht alles nichts”, beruhigen wir uns, “diese Schlemmerei haben wir uns nach 9 Tagen im Atlantik verdient.” Zufrieden mit uns und der Welt fallen wir in die Kojen und in einen tiefen Schlaf. Und freuen uns auf das frische Baguette zum Frühstück. Morgen ist Sendepause, wir besuchen Freunde. Auch im Hafen: All’s well on board – Marlene

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