… das ist Heimkehr. Mond-Kurzgastspiel vorhin, also gibt es ihn doch noch. Jetzt ist der Himmel schwarz, dicke Wolken, keine Sterne, Vorhang zu. Dafür Millionen Sterne im Wasser. Heimkehr schwimmt auf flüssigem Silber, die Wellen glühen und das Wasser, das an Deck kommt, hinterlässt silbergrüne Glitzerpunkte auf dem Holz. Leuchtendes Plankton überall. Auch im Klo. Faszinierend. ___/)___ Was ist das? Die Nespresso-Kaffeemaschine funktioniert nicht mehr und wir schlafen im Mittelgang. Genau: hoher Seegang. Die Wellen bauen sich auf, 3 m sagt mein Skipper, ich finde, sie sind viel höher. Hilft nix, da müssen wir durch. Segeln ist toll, wenn der blöde Seegang nicht wär. Aber Segelwind ohne Wellen gibt’s wohl hier im Atlantik nicht. Aber bei Brigitte und Uwe, die segeln mit ihrer MOMO im Great Barrier Riff vor Australien (www.momos-meilen.de). Grünes Wasser, Delphine, Ankerplatz vor goldenem Sandstrand. Wow! Ist das, wonach man (und frau) sich sehnt, nicht immer das Schönste? Der Wind hat zugenommen, für die Nacht haben wir 2 Reffs im Groß, Klüver und Besan stehen noch voll. Der Klüver lässt sich schnell wegrollen, falls nötig. So läuft es ganz gut. ___/)___ Muss mir noch eine nette Aufgabe für meinen sich langweilenden Skipper ausdenken. Vielleicht irgendwo ein Kabel lösen (mit den Außenlautsprechern vom Radio hab ich nichts zu tun!) oder am Funkgerät ein paar Knöpfe verstellen. Da hat er dann eine Aufgabe und quengelt nicht. All’s well on board – Marlene