Weil’s nix an den Segeln zu zupfen gibt, sind wir abends ins Kino gegangen. 2 Beiträge von mare-TV über Cornwall/England und Alaska haben wir uns angesehen. Dazu Erdnüsse und Lakritzschnecken. Popcorn war aus. Der PC auf rutschfester Unterlage machte seine Sache gut, nur die kleinen Lautsprecherboxen sind gar nicht standfest und mussten festgehalten werden. Sonstiger Zeitvertreib: lesen, Sherlock Holmes Krimis hören, an Deck in der Sonne liegen, über die Delphine freuen, die uns zweimal besucht haben. Die Wasseroberfläche ist fast glatt, man kann sie tief ins Blau abtauchen sehen. Wenn Delphine ein Schiff begleiten, bringt das Glück, sagt Eddy. Recht hat er. ___/)___ Die Nachtwache ist friedlich. Der halbe Mond zaubert eine Mondstraße aus gleißendem Licht auf die leicht ölige Wasseroberfläche. Heimkehr zieht eine Glitzerspur hinter sich her. Leuchtendes Plankton wirbelt durch das Wasser (übrigens auch in der Toilette). Auf dem Radar ist nichts zu sehen, keine Squalls, keine Schiffe. Über das Abendessen haben wir die letzten zwei Tage nicht geschrieben. Kein Wunder – es gab Sauerkraut mit Chorizio-Wurst, Süßkartoffelpüree und weil’s zu viel war, gleich zweimal hintereinander. Benotung: schmackhaft. Das brauche ich auf dieser Reise nicht mehr. Aber sonst: All’s well on board, Marlene (hab Hunger, muss noch mal an die Keksdose)