Author: Bert

Noch ne Nacht,

In See, Nordatlantik, 6477 Meilen seit Oberndorf. Über Kurzwelle. Auch heute fast kein Wind, was uns die Gelegenheit zu allerlei Wartungsarbeiten gab. Die Winschen sind gefettet und wir haben grau gemalt. Und komische mini Leckstellen im Auspuff angedichtet. Da jetzt Mai ist, ist nun auch die endgültige Entscheidung gefallen: Wir fahren weiter nach USA, nach Oberndorf ginge es hier rechts ab, und zwar nur Anfang Mai. Also in einem Jahr werden wir hier den Kurs absetzen zu den Azoren. Nun gucken wir erstmal diese Inseln an. Auf Grand Turk gab’s 1962 große Aufregung, der berühmte Astronaut John Glenn ist mit seiner Kapsel genau hier vor der Insel ins Wassser geplatscht. Da hat der US Präsi Johnson ihn von hier angeholt. Nett nicht? Seidem ist wohl nichts weiter passiert. Sea u Bert

Nachtwachen haqben auch was Gutes

In See, Atlantik. Ein Schiff haben wir heute gesehen. Ein Hochseeschlepper mit einer riesigen Barge im Schlepp, beladen mit Containern. Der Schlepper läuft über eine Meile vor der Barge. Bild kommt später. Bis Caicos noch über zwei Tage. Immer noch kein Wind. Ja was gut ist, freier Zugang zu den Süßigkeiten ohne Hinweis auf die Magenverträglichkeit. Marlene schläft. Sea u Bert______/)______

Ohne Antrieb

…..wird geschleppt. Die Barge die uns entgegenkam.

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Nachtwachen haqben auch was Gutes

In See, Atlantik. Ein Schiff haben wir heute gesehen. Ein Hochseeschlepper mit einer riesigen Barge im Schlepp, beladen mit Containern. Der Schlepper läuft über eine Meile vor der Barge. Bild kommt später. Bis Caicos noch über zwei Tage. Immer noch kein Wind. Ja was gut ist, freier Zugang zu den Süßigkeiten ohne Hinweis auf die Magenverträglichkeit. Marlene schläft. Sea u Bert______/)______

Arbeitstag

In See, nördlich der Dominikanischen Republik, 6323 Meilen seit Oberndorf. Knallblau, aber ruhig ist der Ozean. Leni hat Rostschutz gemalt, ich habe einen weiteren Ventilator in der Pantry angebracht. Da hatten wir beide ein paar Stunden zu tun. Jetzt dampfen wir auf die untergehende Sonne zu, die wie gestern ganz milchig ist. Mit Wind rechnen wir erst morgen. Bis dahin wollen wir noch grau malen und den Klüverbaum lackieren. Auch heute war es tagsüber wieder sehr warm. Noch 289 Meilen bis Caicos. ________/)_____Sea u Bert

Heiße Nächte.

In See, Atlantik, nördlich von Puerto Rico, 6277 Seemeilen seit Oberndorf. Auf See ist es ja meistens etwas kühler. Letzte Nacht nicht. 30 Grad durchgehend, und kein Wind. Nichts an ist noch zu viel. So dampfen wir so sinnig nach Nordwesten. Morgens und abends stoppen wir zum Baden. Dann geht’s Frisch gewaschen (wer sonst sollte uns waschen?)fröhlich weiter. Sonst alles wohlauf. Kleine Schweinesteaks mit Bratkartoffeln und Zwiebelsoße gabs gestern Abend, und Vollmond.______/)____ Sea u Bert

Heimkehr ist wieder auf See

In See, vor Puerto Rico. Heute nachmittag um 16 Uhr sind wir ausgelaufen. Unser Ziel sind die Bahamas, oder die kurz vorher liegenden Turcs und Caicos Inseln. Das sind entweder gut 400 oder 500 Meilen zu segeln je nach dem. Das Wetter ist freundlich prognostiziert, und freuen uns wieder für einige Tage auf See zu sein. Vorher haben wir noch 1184 Liter günstigen Diesel getankt. Ca 60 Eurocent war n’ Schnäppchen. Über Funk auf Kurzwelle war heute zu hören, dass Cymbaline und Nauta auch ausgelaufen sind zu den Bermudas und von dort weiter zu den Azoren. Auch unsere englischen Freunde, die Kalandia, meldet, dass sie am Montag in unsere Richtung auslaufen werden, genau so wie die niederländische Yacht Windflower die hier in Puerto del Rey neben uns lag. Beide kennen wir auch schon vom ARC. Erstaunlich wie man sich in den weiten der Wasserwelt wiedertrifft. Sea u Bert

Eyh Schwabe meld Dich mal!

Moin sind ausgelaufen, Camberline und Volkert auch, die nach Bermuda. Haben alle wenig Wind, alle motoren. Ich lasse 8122 möglichst viel laufen. Sea u Bert

Big Marina

Puerto del Rey Marina. Der Weg von Heimkehr aus an Land ist über einen Kilometer lang. Da außer uns und den Holländern nebenan niemand Fahrräder hat, gibt es einen kostenlosen Taxiservice mit kleinen Golf Carts. Anruf auf Kanal 71 und schon kommt einer angesaust, oder bringt den Einkauf samt Crew vom Mietwagen zum Schiff. Funktioniert prima. Zum Foto: Das braune Gebäude steht auf der Hälfte der Strecke. Sea u Bert

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Bootslager in Puerto Rico.

Die kleinen liegen im Regal. Ein Ungeviech von Stapler macht die Arbeit. Anruf genügt, Boot im Wasser. Die größeren haben hier Hurricane Zurring. Schwere Betonfundamente mit Zurrösen drin, sollen die Yachten auf der Stelle halten, wenn’s richtig bläst.

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