Author: Bert

Leni eifersüchtig.

Newport, Rhode Island, USA. Versteht man ja, ich hab so von ihrem schönen Hintern geschwärmt, ihren Linien, dem herrlichen Bug und habe natürlich, wie man das so tut, wenn man(n) eine schöne Frau beschreibt, beide Hände dazu gebraucht. Die Schöne heißt Whitehawk und segelte nur einige Meter entfernt bei uns vorbei. Ich habe mich verneigt und meinen Hut gezogen. Das hat die Besatzung gefreut und sie hat sich bedankt. Nun seht selbst. Sea U Bert

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Heimkehr ganz vorn.

Vor Anker, Brenton Cove, Newport, Rhode Island. Bessere Plätze gab’s auf keiner Tribüne. Heimkehr liegt ganz vorn, nur 100 m von der Ziellinie einer einmaligen Regatta. Die 12 m Fleet Reunion, die von den Ikonen des Segelns ausgetragen werden. In den Jahren 1958 bis 1987 segelte diese Klasse den America’s Cup. Der New York Yacht Club, in dessen Vorgarten wir vor Anker liegen, ist wieder Gastgeber dieses Rennens. Ja, wir liegen tatsächlich genau 300 m vom Clubhaus des berühmten New York Yacht Clubs entfernt. Nach dem Rennen laufen edel-schneidige Barkassen mit feinen Herren in roten Hosen und Dinner Jacket an uns vorbei. Zum Beispiel CNN-Owner Ted Turner. In vielen feinen Clubs ist es Brauch, das Mitglieder, die den Atlantik übersegelt haben, auch zu feinen Anlässen die rote Segelhose tragen dürfen (Originalmarke Captain Curry). Wir haben auch welche, waren aber nicht eingeladen. Liebe Leser, seht Euch die Bilder an und fangt an zu träumen. ( mit einem Klick ins Bild wird es größer) Sea U Bert

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Das alte Nantucket Feuerschiff.

Newport, Rhode Island, USA. Ein typisches amerikannisches Feuerschiff. Wie auch an unseren Küsten zu Hause, gab es hier viele davon. Dies ist nun in Privatbesitz und schippert hier rum. SeaU Bert

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Sturm überstanden.

Newport, Rhode Island, USA. So dick wie angekündigt ist es nicht gekommen. Hier nicht. Freunde aus Brooklyn riefen uns an und sagten, dass dort jeder zweite Baum liegt. Hier ging der Wind (nur) auf 35 Knoten, also Windstärke 8. Das bedeutet Ankerwache im Ruderhaus, und das war gut so, denn wir sind trotz 95 kg Anker und 60 m Kette bei 6 m Wasser etwa 50 Meter gerutscht. Zum Glück war Platz genug. Trotzdem sind solche Nächte mist. SeaU Bert

Die Ruhe vor dem Sturm.

Vor Anker, Dutch Harbor, Jamestown, Rhode Island, USA. Himmlische Ruhe heute Morgen. Heute Nacht allerdings soll es 9 Windstärken geben. Unser Ankerplatz ist geschützt gegen Süd und West, wo der Wind herkommen soll. Trotz 20° C kaltem (bisher waren immer 30° C) Wasser schwimmen wir morgens. Echte Helden! Ansonsten ist es hier kühl, wir tragen lange Hosen. Aber die Sonne scheint und die Wäsche trocknet im Wind. Heute fahren wir erstmal mit der Fähre nach Newport rüber. SeaU Bert

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Kleiner Scheißer.

Jamestown, Rhode Island, USA. Niedlich ist sie ja, aber die Verdauung ist heftig. SeaU Bert

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Der Nachbar bekommt Besuch.

Jamestown, Rhode Island, USA. Ja so geht das hier, unsere Methode mit dem Beiboot ist natürlich etwas veraltet. Während der Bordhubschrauber gerade landet, macht der rote nochmal ein paar Bilder. Wir finden das ja auch sehr schön, aber wir wissen einfach nicht, wo er bei uns landen soll. Also bleiben wir beim Schlauchboot.

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Drehpunkt.

Newport, Rhode Island, USA. 8832 Seemeilen (15412 Kilometer) seit Oberndorf. Zwar sind wir hier relativ weit im Norden der USA (die Temperaturen sind auch danach), dennoch befinden wir uns mit 41° Nord auf der Breite von etwa Madrid und Rom. Von hier sind es Luftlinie ca. 3320 Seemeilen bis nach Oberndorf. Das nützt aber nichts, weil wir den direkten Weg leider nicht segeln können. Wir müssen nun erstmal wieder 1500 Meilen nach Süden in die Karibik, um dann von dort im nächsten Mai über die Azoren nach Europa zu segeln. Hier ist also der Punkt, an dem wir umkehren. Der nördlichste Punkt, den wir in den USA erreichen. Und was für ein Punkt. Newport ist ein Segelmekka (Yachting Capital of the World), Sitz des berühmten Newport Yacht Clubs, der einige der bekanntesten Regatten ausrichtet, z.B. OSTAR, Americas Cup, Daimler Chrysler North Atlantic Challenge und so weiter. Wir liegen eine kleine Insel weiter vor Anker und werden die Gegend morgen erforschen. Morgen Abend werden auch noch alte Bekannte von uns hierher kommen, die englische Yacht SPRUCE mit Sue und Andy. Wir haben uns bereits in Caraminial/Spanien kennengelernt und unterwegs immer wieder getroffen. Sie werden hier ihre Yacht verladen und mit einem Frachter zurück nach England fahren (nein Rolf, wir werden das nicht machen). Dort wollen sie sich ein größeres Schiff anschaffen und dann wieder lossegeln. Sie haben herausgefunden dass das ihr Leben ist. Wir bleiben nun etwa 3 Wochen hier in der Gegend. Werden die Jobliste abarbeiten und dann nach Süden segeln. — Kein Internet, keine Fotos. Sorry. SeaU Bert